2009-01-28
Autor Arno Prügner

AST-Hauptversammlung - Warum wir Laufen

"Bomber" Martin Büchler weiter Teamchef im Ausdauersportteam

In der Jahreshauptversammlung, die am vergangenen Donnerstag im Gasthaus "Ochsen" stattfand, konnte Teamchef Martin Büchler auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurückblicken.
Einen breiteren Raum nahm die Aufzählung der Leistungen unserer Triathleten ein. Leistungen, die auch in diesem Jahr zu 2 Nominierungen zur Wahl der Sportlers des Jahres 2008 führten. Unsere 1. Herrenmannschaft belegte in der Triathlon-Bundesliga den 11. Platz. Dazu kommt noch der Titel des Deutschen Duathlon-Mannschaftsmeisters. Die Frauen wurden in der 2. Bundesliga Zweite. Konstanze Friedrich, Marcus Büchler und Michael Wetzel konnten sich für den Hawaii-Triathlon qualifizieren.
Beim Uhinger 24-Stundenlauf belegte das AST mit der jüngsten Mannschaft den 1. Platz.
Martin lobte auch das stets zahlenmäßig große Auftreten unserer Mitglieder bei Laufveranstaltungen, wozu auch die Teilnehmer des wiederum durchgeführten Aktivseminars "Mein erster Halbmarathon" beitrugen.

Durch die Wahlen änderte sich die Zusammensetzung des Vereinsvorstandes nur in einem Punkt. Uli Kielkopf, eines der Gründungsmitglieder des Vereines, hat den Posten des Beisitzers für Breitensport übernommen. Martin Büchler( 1. Vorsitzender), Arno Prügner (Schriftführer), Eusebio Genchi (Jugendleiter), Thomas Haag (Beisitzer Triathlon), Uwe Steidl (Festwirt) und Karl-Erich Riekert (Kassenprüfer) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Michael Dressler wurde von den Jugendlichen wiederum zum Sprecher und Ann-Kathrin Genchi zu dessen Stellvertreterin gewählt.

Warum wir laufen

"Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft!" So treffend einfach beantwortete der berühmte tschechische Langstreckenläufer und fünffache Olympiasieger Emil Zatopek diese Frage.

Ein anderer Spruch heißt: "Müßiggang ist aller Laster Anfang". Die Folgen sind allzu bekannt. Der Verstoß gegen die Erfordernisse unseres Körpers, der auf Belastungen und Gebrauch ausgerichtet ist, hat fatale Folgen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Essen wie ein Schwerarbeiter gepaart mit dem kraftschonendem Volkssport Nr. 1, dem Sofasitzsport, hat in der Regel Übergewicht zur Folge. Mit jedem Kilo zu viel mindert sich die Fitness. Sich zu bewegen fällt immer schwerer, eine kleine Wanderung macht einem30jährigen Sofasportler mehr Mühe, als einem durchtrainierten Sechziger ein Halbmarathonlauf. Was rastet das rostet! Unser Körper braucht zur Erhaltung und Verbesserung seiner Leistungsmöglichkeiten einen ständigen Trainingsanreiz. Ein Muskel im Gipsverband erschlafft. Dasselbe geschieht mit einem unterforderten Herzen.

Spaß am Laufen - geht das denn?

1. Gemeinsam geht es besser

In der Gruppe macht das Training noch einmal soviel Spaß. Alleine geht es eine Weile aber wir wollen möglichst das ganze Leben lang fit sein. Daher sollte sich der/die Läufer/in einer Laufgruppe anschließen. Das erleichtert besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit den "inneren Schweinehund" zu überwinden.

2. Die richtige Laufkleidung!

Die geeigneten Schuhe sind das A & O beim Laufen. Da kein Fuß wie der andere ist, kann es keinen universellen Schuh für alle geben. Und weil es diesen nicht gibt müsst ihr den Schuh dort kaufen, wo ihr eine kompetente Beratung bekommt. Den Rest der Kleidung findet jeder Anfänger im Kleiderschrank. Mit fortschreitendem Trainingsumfang stellt sich der Wunsch nach funktioneller Laufkleidung von selbst ein. Spart hier am Anfang und kauft Euch für das gesparte Geld lieber einen wirklich guten, passenden Schuh.

3. Regelmäßigkeit

ist unabdingbar, ohne sie geht es nicht. Grundregel ist, man sollte versuchen, nicht mehr als zwei Tage auszusetzen. Dreimal in der Woche wären ideal. Lauft lieber kürzere Strecken aber dafür regelmäßig. Ein optimaler Trainingseffekt stellt sich ein, wenn in jeder Woche mehr als 2 mal, mehr als insgesamt 20 km und mehr als insgesamt 2 Stunden trainiert wird.
Den Zeitfaktor könnt ihr vergessen. Wer schnell läuft tut dies nicht aus gesundheitlichen, sondern aus anderen Gründen. Die Stoppuhr hat im Wald eigentlich nichts zu suchen.
Vergessen solltet ihr möglichst auch ungünstige Witterungsbedingungen. Es gibt nur wenige Tage im Jahr an denen es wirklich nicht ratsam ist zu laufen.

4. Realistische Zielsetzungen

Nehmt Euch nicht zu viel vor. Kleine, erreichbare Zielsetzungen bewahren vor Enttäuschung, Verletzungen und Frust!
Laufen macht Spaß, wenn diese Punkte beachtet werden.

Also komm zu einem unserer Sporttreffs! - Probier es mal aus! Am besten geeignet ist der samstägliche TRIMM-TRAB. Wir treffen uns um 15:00 Uhr am großen Parkplatz im Schlater Wald zum Laufen und Walken. Das Wetter ist mies - Komm trotzdem! In der nächsten Woche gibt´s sonst eine andere Ausrede.