2009-05-25
Autor Arno Prügner

36 bestehen die Hitzeschlacht von Würzburg

Richard Schumacher schnellster Deutscher beim Hitze-Marathon in Würzburg

NWZ Artikel vom 30.05.2009

Bei Temperaturen um die 30 Grad haben sich wohl nur die angereisten Spitzenläufer aus Afrika richtig wohl gefühlt. Viele Sportler machten aufgrund der Hitze von der in Würzburg gebotenen Möglichkeit Gebrauch, kurzfristig vom Marathon auf die halbe Distanz umzusatteln. Vor allem deshalb ist die Zahl der Marathon-Finisher mit 902 im Vergleich zum Vorjahr (1148) auch zurückgegangen. Dagegen kamen 2064 (Vorjahr: 1928) Sportler ins Ziel des Halbmarathons.

Auch in unseren Reihen gab es solche Umsteiger. 36 der gemeldeten 41 Marathonis kamen ins Ziel. 9 machten nach der Hälfte Schluss, gemeldet waren hier 10. Nur 12 Läufer liefen in Würzburg Zeiten unter 3 Stunden. Bestzeiten konnte man angesichts der Hitze vergessen. So auch unser läuferisches Aushängeschild, Richard Schumacher. Seine Halbmarathonzeit von 1:15:13 Std. lässt vermuten, dass er trotz der 30 Grad die Zielzeit von 2:30 Std. angepeilt hatte. In der 2. Hälfte musste er dem hohen Anfangstempo aber Tribut zollen und verlor dort 12 Minuten. Dennoch kam Richard als schnellster Deutscher über die Ziellinie, musste sich aber mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben. Seine Zeit von 2:42:31 brachte ihn auf Platz 2 der Altersklasse M20.

Bernd Zeilinger war unser zweitschnellster Läufer des Tages. 3:33:23 Std. benötigte er für seinen ersten Marathonlauf und kam mit dieser Zeit als 168. und 36. der Akl. M40 ins Ziel.
Unter der 4-Stundengrenze (3:56:20 Std.) blieb auch Günter Staudinger. Auch er lief die 42,195 km zum ersten mal (368. 57. in Akl. M35).
Bianca Müller, Sabine Schöffel und Brigitte Müller liefen das Rennen gemeinsam. Die erste Hälfte liefen unsere drei schnellsten Frauen in 2:10 Std., die zweite nur 7 Minuten langsamer. Eine kluge Renneinteilung, die die drei bei Zeiten um die 4:27:45 auf die Plätze 72 bis 74 brachte.

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