2009-06-20
Autor Andreas Bulling

Triathlon-Bundesligawettkampf am Schliersee

Mit Selbstvertrauen an den Schliersee WMF-BKK-Team AST Süßen wieder am Start

Eine Woche nach dem guten Abschneiden in Witten fahren die Triathleten vom WMF-BKK-Team zum Bundesliga-Wettkampf nach Schliersee.

Mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen im Gepäck stellt sich der Bundesliga-Siebte AST Süßen der neuen Herausforderung. Zwar ist Trainer Jochen Frechs Freude über den siebten Rang beim Rennen in Witten etwas verhalten, da eine bessere Platzierung durch eine zuviel gefahrene Radrunde vergeben wurde, dennoch war es das bisher beste Ergebnis in der vierjährigen Bundesligageschichte. Erstmals gehen die Triathleten des WMF-BKK-Teams AST Süßen heute als Tabellensiebte an den Start eines Bundesligawettkampfs. Auch wenn die Abstände zwischen Rang sieben und elf in der Tabelle hauchdünn sind. 'Die Jungs sind hochmotiviert', sagt Trainer Frech. Mit Marcus Büchler und Matthias Braun werden zwei Routiniers die schwarzgelben Farben am Schliersee tragen. Ebenfalls mit im Team sind die schnellen Schwimmer Julian Mutterer, der sich im Rahmen der Deutschen U-23-Meisterschaft von seiner besten Seite zeigen will, und Simon Hauser sowie Neuzugang Sebastian Veith.

Zunächst werden 1500 Meter im knapp 20 Grad warmen Schliersee geschwommen, danach warten anstrengende 40 Kilometer mit bis zu 12-prozentigen Steigungen auf den Spitzingsattel (1126 Meter) hinauf zum Spitzingsee, der noch zwei Mal zu Fuß umrundet werden muss. Wenn um 11.30 Uhr das Eliterennen gestartet wird, stellen sich die Süßener Triathleten hochkarätiger Konkurrenz, da im Rahmen des Rennens auch der internationale Deutsche Meister ermittelt wird. Doch die Süßener haben vergangene Woche gezeigt, dass sie mit der Spitzenklasse zumindest einmal eine erste Tuchfühlung aufgenommen haben. 'Selbstverständlich ist der Charakter des Wettkampfs in Schliersee ein ganz anderer', sagt Frech, 'über die olympische Distanz macht jeder sein eigenes Rennen.' Er ist sich sicher, dass die Triathleten besser drauf sind als im Vorjahr, als man nur 13. wurde. Für Frech ist das Ziel klar: 'Wir wollen in die Top Ten.'