2012-06-21
Autor Simon Weißenfels

Maurice Clavel gut in Form beim Weltcup in Spanien

Triathlet vom WMF BKK-Team AST Süßen auf Platz 36 beim Weltcup im spanischen Banyoles

Bild: Maurice Clavel

Die Wunden von seinem Sturz beim Bundesliga-Rennen in Darmstadt von vor zwei Wochen waren noch immer sichtbar, trotzdem war Maurice Clavel als einer von sechs deutschen Starter zum Weltcup-Rennen nach Spanien gereist, um im internationalen Feld der knapp 60 Triathleten seinen positiven Leistungstrend der letzten Wochen und Monate zu bestätigen. Das Rennen am nordöstlichen Zipfel Spaniens wurde über die olympische Distanz ausgetragen und war für Maurice Clavel knapp zehn Monate nach seinem durchwachsenen Weltcup-Debüt in Ungarn ein wichtiger Meilenstein in der Saisonplanung der deutschen Nachwuchshoffnung.
Über die ersten 1,5 Kilometer im See von Banyoles, in welchem 1992 die olympischen Ruderwettbewerbe ausgetragen wurden, schwamm sich Clavel in die Verfolgung der Spitzengruppe und stieg gemeinsam mit den Führenden nach 19:28min aus dem Wasser.
Die folgenden 40 Kilometer auf dem flachen aber technisch anspruchsvollen Kurs durch die katalanische Stadt brachte außer einzelnen Attacken aus dem großen Feld der Führenden wenig Veränderungen, sodass knapp 50 Athleten aus der Spitzengruppe heraus die Entscheidung auf der Laufstrecke suchen mussten.
Während an der Spitze der spätere Sieger Lukas Verzbicas aus den USA gefolgt vom französischen Olympia-Mitfavoriten Laurent Vidal das Tempo diktierten, kämpfte Clavel um eine gute Position im laufstarken Feld, musste jedoch die Spitzengruppen ziehen lassen.
Nach einer abschließenden Zeit über die 10km von 34:59min lief der Freiburger Student dann nach insgesamt 1:51:24h über die Ziellinie und erreicht nicht nur Platz 36, sondern wurde auch drittbester der sechs deutschen Starter.
War sein Start nach seinem Sturz beim Bundesliga-Rennen in Darmstadt noch ungewiss gewesen, so kann Maurice Clavel nun zufrieden auf seinen ersten Weltcup-Einsatz in dieser Saison zurückschauen und das Ergebnis als Basis für die weiteren nationalen und internationalen Saison-Rennen nehmen.