2012-07-03
Autor Simon Weißenfels

Michael Wetzel am Wochenende beim Ironman Frankfurt im Einsatz

Triathlet des WMF BKK-Team AST Süßen will beim stark besetzten Männer-Rennen unter die TOP 15- weiterhin im Kampf um Hawaii-Quali

Bild: Michael Wetzel

Mexiko, Südafrika, Schweiz – das waren die bisherigen Stationen vom Süßener Triathleten Michael Wetzel auf seinem Weg zur Ironman-WM auf Hawaii. Am kommenden Sonntag gilt es für den Langdistanz-Triathleten weitere wichtige Punkt beim Ironman in Frankfurt zu sammeln.
Doch diese Aufgabe wird beim Blick auf die Meldeliste des best besetzten Ironman-Rennens in diesem Jahr nicht einfach. Im Rennen der Profis hat es Wetzel nicht nur mit den weltbesten Triathleten Andreas Raelert, Sebastian Kienle und Marino Vanhoenacker zu tun, nein auch weitere nationale und internationale Top-Athleten und mehrfache Ironmansieger werden sich mit dem Triathleten vom WMF BKK-Team AST Süßen um die Punkte für Hawaii duellieren.
Wetzel selbst sieht sich auf einem guten Weg „Der nicht ganz optimale Rennverlauf in Mexiko, der Radunfall in Südafrika, konnte durch das super Ergebnis beim Ironman 70.3 in der Schweiz nicht ganz ausgeglichen werden, jedoch bin ich zuversichtlich, dass mit guten Resultaten beim Ironman in Frankfurt und später beim Ironman New York die Qualifikation für Hawaii noch möglich ist“.
Für das Rennen am Sonntag in der hessischen Finanzmetropole (ab 10.30 Uhr live im hr-Fernsehen) ist der Deutsche Duathlon-Meister trotz frisch eingetroffenem neuen Rad-Material verhalten optimistisch aber durchaus angrifflustig: „Die Konkurrenz in Frankfurt ist der absolute Wahnsinn, die beiden schnellsten Langdistanz-Männer der Welt (Raelert und Vanhoenacker) sind am Start, ebenso der schnellste Langdistanz-Debütant (Kienle) aller Zeiten – Ziel ist es ein gutes Rennen zu machen und möglichst unter die TOP 15 ins Ziel zu kommen“.