2012-07-23
Autor Simon Weißenfels

AST-Triathleten testen neues Weltcup-Format in Ungarn

Vier AST-Dreikämpfer bei Weltcup in Tiszaujvaros – Paul Reitmayr wird Halbfinal 10.

Vier Triathlon-Rennen an zwei Tagen – Spannung und eine neue attraktive Rennform bot der Triathlon-Weltcup im ungarischen Tiszaujavaros.

Bild: Paul Reitmayr

Im Nordosten Ungarns waren mit Martin Bader, Luis Knabl, Paul Reitmayr und Maurice Clavel vier Mitglieder des Bundesliga-Kaders des WMF BKK-Team AST Süßen am Start, um beim der Premiere des neuen Weltcup-Rennmodus gleich erfolgreich zu sein.
Samstags boten sich den Triathleten drei Halbfinalläufe über die Sprintdistanz von jeweils 750km Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen, um sich dann mit einer Platzierung unter den ersten 8 für das TOP25-Finale am Sonntag zu qualifizieren.
Die Auslosung hatte Reitmayr und Knabl gemeinsam in den ersten Lauf gesetzt und beide waren mit der Zielsetzung einer Final-Qualifikation ins Rennen gegangen. Knabl verließ das Wasser in Führung liegend nach 8:32 Minuten, Reitmayr hatte die Spitzengruppe durch eine tolle Schwimmleistung ebenfalls erreicht. Auf den zwei Radrunden durch die ungarische Stadt waren jedoch noch 20 Athleten zusammen und so musste das abschließende Laufen über den Finaleinzug entscheiden. Während an der Spitze die Athleten aus Frankreich, USA und Spanien das Rennen dominierten, konnte sich Reitmayr vom jungen Knabl absetzen und kämpfte um die Platzierung unter den ersten acht, welche den Finaleinzug bedeutet hätte. Nach 55:19min lief Reitmayr als Zehnter über die Ziellinie und verpasste den Finaleinzug knapp, Alois Knabl folgte ihm eine halbe Minute später auf Platz 12.
Ebenfalls gemeinsam ins dritte Halbfinale gelost wurden Maurice Clavel und Martin Bader. Nach starken Schwimmleistungen gingen beide aussichtsreich unter den ersten 10 auf die Radstrecke, auf welcher Clavel mit Defekt ausschied. Bader hatte den Kontakt zur Spitzengruppe gehalten, musste jedoch auf den abschließenden 5 Laufkilometern aufgeben und verpasste so ebenfalls den Einzug ins Finale am folgenden Tag.
Im Finale am Sonntag gab es einen französischen Dreifachsieg, welchen Pierre Le Corre mit seinem Sieg bei der Weltcup-Premiere an zwei Tagen krönte.