2013-09-01
Autor Simon Weißenfels

Süßener Triathlet wird trotz Sturz 34. beim WM-Rennen in Stockholm

Triathlet Luis Knabl vom WMF BKK-Team AST Süßen durfte im schwedischen Stockholm erneut sein außerordentliches Potential im Rahmen des sechsten von sieben WM-Rennen im Triathlon zeigen.

Gemeinsam mit knapp 60 der besten Triathleten der Welt ging es für den Sportsoldaten in der schwedischen Hafenstadt auf die Olympische Distanz von 1,5km Schwimmen, 40km Rad und 10km Laufen. In der Auftaktdisziplin konnte sich Knabl dann im vorderen Feld gut positionieren und nach der ersten von zwei Schwimmrunden stieg er an Position 12 aus dem Hafenbecken, bevor es erneut auf eine zweite Runde ging. Nach 18:30min verließ er dann gemeinsam mit einer 15-köpfigen Gruppe das Wasser und machte sich auf in Richtung des Rades. Im zeitlich engen Feld gelang es Knabl, Anschluss an die Spitze zu bekommen und so war er auf der ersten von zehn Radrunden gemeinsam mit den Medaillengewinnern der olympischen Spiele von London 2012, Javier Gomez und den Brüdern Jonathan und Alistair Brownlee in einer zehnköpfigen Radgruppe entkommen. Auf dem welligen Kopfsteinpflaster-Parcours rund um den schwedischen Königspalast kam Knabl dann in der zweiten Runde unverschuldet zu Fall und verlor den Anschluss an die Spitze. Trotz des Sturzes konnte er den Wettkampf fortsetzen, war jedoch in die große Verfolgergruppe mit einer Minute Rückstand zurückgefallen. An dieser Rennsituation sollte sich bis zum Ende der vierzig Radkilometer nichts mehr ändern und so lief Knabl als 30. auf die vier anspruchsvollen Laufrunden durch das Zentrum der schwedischen Hauptstadt. Knabl kämpfte um jede Position, verlor aber mehr und mehr an Boden auf die stärksten Läufer. Nach 1:43h gewann Olympiasieger Alistair Brownlee aus Großbritannien das Rennen, Luis Knabl folgte schließlich als 34. mit knapp sechs Minuten Rückstand.